6.11.08

Possums - gefaehrliche Tiere II

Nachdem schon ueber andere gefaehrliche Tiere berichtet wurde, hier der zweite Teil. Da Schlangen und Spinnen Menschen im Allgemeinen meiden und deshalb noch nicht mit mir in Kontakt getreten sind, gibt es eine andere Tierart, die auch sich aufmerksam macht: Das Possum!
Eigentlich nachtaktiv, traff ich am langen Arbeitswochenende eins dieser Wesen um die Mittagszeit. Statt sich in den naechsten Busch zu verdruecken, lief es unerschrocken auf mich zu und und stahl mir meinen Apfel.
Laut meinen Mitbewohnern machen Katzen und Hunde einen grossen Bogen um die mit scharfen Krallen und Zaehnen bewaffneten Gesellen. 
Sogar in unserem Kamin fand sich ein wohl geistig verwirrtes Tier:


Eigentlich sehen sie ja ganz putzig aus auf den Fotos, wenn man jedoch eins direkt in die Augen schaut, geht man dem Vieh lieber aus dem Weg, anstatt es zu streicheln.

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14.10.08

MegaFaunaFest@ANU / Trendscout

Auch wenn ich hier die Festivalzeit deutlich verpasse, stand am Samstag das MegaFauna-'Fest'ival an.
Als noch Student auf der Suche nach dem naechsten Exportschlager aus Down-under, also in bester Trendscout Manier zur "Hairiest Show on Earth!" .. 
Neben der Freakshow, einmal ueber Glas laufen, Jonglieren usw sind zwei Bands besonders aufgefallen:
Hancock Basement aus Canberra:

Irgendwann demnaechst kommt die Platte raus und die Jungs werden beruehmt:)
 
Die andere interessante Band war Cuthbert and the night walkers, viel Bandmitglieder, lustiger Stil und eine markante Stimme:

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7.10.08

Gefaerliche Tiere...

Australien ist ja bekannt fuer gefaehrliche Tierearten; weisse Haie, Krokodile, die giftigsten Schlangen und Insekten.
So leben in der Gegend von Canberra, giftige braune, schwarze und Klapperschlangen, auch eine bestimmte Spinnenart lebt hier in jedem Haus.
Im Outback wollte ich einem Tausendfuessler nachstellen, zum Glueck war mein Betreuer dabei, der meinte der Biss waere giftig...

Ueber all diese Tiere machen sich die Einheimischen lustig, am gefaehrlichsten sind fuer sie die 'Magpies' (Raben). Waehrend der Brutsaison sind diese Viecher aeusserst aggressiv und fallen ueber Radfahrer, Fussgaenger und Autos her.
Bisher hielt ich diese Aussagen fuer uebertrieben, bis mich am Wochenende ein Killerrabeauf dem Fahrrad angriff. Der Mensch ist doch ziemlich wehrlos wenn so ein Tier im Flug auf den Fahrradhelm einhackt. Dazu kommt das ein Rabe mehr als 30km/h schnell ist. Somit ist man auch auf dem Rennrad nicht sicher. Waehrend man dann fluchtartig schneller faehrt und sich nach dem Raben umsieht, kommt es wohl haeufig zu schweren Unfaellen. Hier ein kleines Video dazu:

Somit ist ein weiterer Grund gegeben, hier beim Radfahren einen Helm zu tragen. Ich hatte mich schon ueber einige merkwuerdige Aenderungen am Fahrradhelmdesign gewundert:


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23.9.08

Canberra: abgehakt!

Nachdem letztes Wochenende die Floriade und das Parlament abgefahren wurden, stand am Samstag der Rest von Canberra auf dem Programm.
Da ich noch nicht an die Voegelgeschraeuschkulisse gewoehnt bin, wachte ich um 7 Uhr auf und hatte nach dem ausgiebigen Fruehstueck nichts anderes zu erledigen als mit meinem Mountainbike auf den nahe gelegenen Mt. Ainslie zu radeln:


Die 350 Hoehenmeter brachten mich so schon bei Fruehlingstemperaturen ins schwitzen. Der umwerfende Ausblick entschaedigte dafuer um so mehr. Deutlich (wenn vielleicht auch nicht auf dem Foto) erkennbar, ist die zentrale Planung und Ausrichtung von Canberra. So verlaufen zwei der Hauptstrassen direkt auf das Parlament zu und eine diese Strassen liegt mit dem War Memorial und eben Mt. Ainslie auf einer Lienie. 
Ohne Bremsen aber mit Helm ging es in rasender Abfahrt wieder hinab:
Auf dem Weg zurueck in die Stadt kommt man unweigerlich am War Memorial vorbei. Dort gedenken die Australier den 100.000 Gefallenen in allen Kriegen:
Es ist wohl als Deutscher schwierig zu bewerten, aber um es kurz zu machen, bin ich froh, dass es in Deutschland solche Institutionen nicht gibt. Am Rande erwaehnt sei nur: die Besucheranzahl war deutlich hoeher als im Parlament & die Australier verehren ihre kriegerischen Heldentaten.
Durchaus geschockt von der Erkenntnis fuehrte mich die Radtour weiter ueber den ANU (Australian Nation University) Campus
zum National Museum of Australia (NMA) ...
Der Campus war riesig aber nichts Besonderes, naja und in Museen sind irgendwie auch weltweit gleich...  
Um den Kreis zum Ausgangspunkt zu schliessen, hier der Blick vom NMA auf Mt. Ainslie:
 

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18.9.08

Einmal Arbeit und zurueck!

Da mein Alltag bisher auf: Aufstehen, zur Arbeit fahren, DA schreiben, einkaufen & zuruekfahren besteht -hier eine kleine fotografische Aufarbeitung der Heimfahrt:
Start um 17:00 am CSIRO -Division: 'Sustainable Ecosystems' in Gungahlin. Hier wird wirklich noch an Vieh, Ackerbau und Kaenguruhs geforscht.
 
Spaeter ist die Heimreise nicht moeglich, da es sehr schnell dunkel wird und keine Strassenbeleutung existiert. Helm tragen ist in ACT( vielleicht auch in ganz Australien) Pflicht. Mir wurde erzaehlt, dass ein Verstoss um die 80$ kosten wuerde, ausserdem habe ich noch keinen Radfahrer ohne Helm gesehen.

Unterwegs fahre ich auf der ~8 Kilometer langen Strecke an 'Inner-city north' vorbei... Inzwischen habe ich mich auch an den Linksverkehr gewoehnt und komme um ~17:30 in Dickson (zwei Blocks suedlich von Dickson Center)  Zuhause an:


Mit mir in der Huette, ohne Heizung und 2mm dicken Fenstern, wohnen zwei Studenten der Australian Nation University (ANU). Auch wenn hier Haeuser ganz offensichtlich einen anderen Stellenwert als in Europa haben, wurde mir versichert, dass ich in einer perfekten Gegend wohnen wuerde. 
Auch wenn ein Stadtteil wohl kaum langweiliger sein kann, in einem Punkt muss ich dem doch zustimmen. Dickson liegt genau in der Mitte zwischen CSIRO und Civic also dem "Zentrum".

Um die Groesse nochmal zu verdeutlichen, von Norden bis Sueden erstreckt sich C ueber eine Laenge von 21 Meilen. Dazu ein Vergleich: von Durlach an den Rhein sind es gerade mal 8 Meilen. Laut Wikipedia leben in beiden Doerfern die gleiche Anzahl Menschen.

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16.9.08

Land down under...

Endlich da! Nach einem nicht enden wollenden Flug bin ich endlich in Canberra. Die ersten Tage waren von Jetlag, Wohnungsuche & usw gepraegt.
Die Jugendherberge YHA in downtown C war nicht nach meinem Geschmack. In einem achter Zimmer untergebracht, war Schlafen schwierig und Fruehstueck gab es auch nicht. Das Schoenste war wohl die Dachterrasse: (Augenringe mal aussen vor gelassen :)

Am Samstag stand auch gleich der erste Ausflug an. Zu Fuss, was hier nicht zu empfehlen ist, bin ich zum Parlament gelaufen. Es gleicht einem Luftschutzbunker, mit keiner wesentlichen Erhebung und komplett begruent. Wahrscheinlich ist es aus der Luft nicht sichtbar. Immerhin ist es damit begehbar und die Aussicht auch nicht so schlecht:


Trotz der fruehen Stunde hatte ich doch mehr Touristen erwartet, es waren ausser mir vielleicht noch eine Familie auf der riesigen Anlage....(hier nochmal die Frontansicht)

Nachdem also der urspruengliche Plan zwei Monate lang mit den Backpackern zu leben, schon ueber den Haufen geworfen wurde, hatte ich bei der Wohnungsuche Glueck. Gleich der erste Anruf brachte Erfolg... dazu die naechsten Tage mehr.

 
Zum Abschluss moechte ich noch Bill Bryson zitieren mit: "Canberra ist eigentlich ein grosser Park mit ein paar Huetten." Tja ich denke, dass ich spaetestens am Wochenende alles Wichtige hier gesehen habe und glaube ihm beruhigt zustimmen zu koennen.
Hier noch ein Fruehlingsfoto aus der naeheren Umgebung, wobei hier eigentlich alle Wohnviertel so aussehen:


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